Tisová - Eibenberg                     
Am gedehnten südwestlichen Abhang des Eibenbergs liegt die alte gleichnamige Gemeinde. Ihre Entstehung ist auch mit dem Bergbau verwunden. Die ursprüngliche Bergsiedlung entstand im Tal an reiehen Zinnseifen an der Rohlau und später wuchs sie in der Nahe der Erzgruben an den Abhangen
Restaurant Kukaèka  (Kukckuck) in Eibenbergdes Peindls. Die Benennung der Gemeinde deutet anscheinend auf früheren reichen Eibenbestand. Die Urheber der Bezeichnung konnten auch sachsische Bergleute aus dem Harz sein, wo die Eibe heute noch wachst. Erste Nachrichten über den Bergbau stammen aus der Hälfte des 16. Jahrhunderts. Die reichste Zinngrube war der Schacht, Hoffnung" zwischen Eibenberg und Neuhammer. Weiter werden die Gruben Laurenzius Schlick, Weißer Hirsch und St. Andreas erwähnt. Hiesige Zinngruben sind um 1800 eingegangen. Die Eisenforderung hat sich langer erhalten, die Grube Gottessegen war bis 1870 in Betrieb. Das Eibenberger Eisenerz war eine Mischung von Hämatit, Magnetit und Granat, begleitet von Turmalingranitgestein. Wegen seinem Granatzusatz wurde es im Neudeker Hochofen hervorragend geschmolzen. Eibenberg mit Peindlberg nr. n î nr Vom Dreißigjährigen Krieg wurden die Gruben schwer getroffen. Im J. 1654 wird Eibenberg als eine arme Gemeinde mit nicht gro8en Feldern erwähnt, wo die Untertanen meistens Hafer an- gebaut haben. In der Mitte des 18. Jahrhunderts lebten in 27 Häusern die Einwohner sehr armselig und hungerten oft. Im Theresienkataster Böhmens (1787) wird erwähnt, daß die Untertanen in Eibenberg sich mit Holzhauen und Spitzenkloppelei ernähren und oft zu Hause 3 - 4 Tage kein Stück Brot haben. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde in Eibenberg die Volksschule errichtet und ein Gasthaus eröffnet. Eine größere Entfaltung der Gemeinde folgte erst nach 1900, als mit der neuen Bahnverbindung viele Touristen zum Aussichtsturm Peindlberg kamen. .

Texts: PhDr. S.Bucharoviè, publikace vydaná mìstem  Nejdek   roku  1997.